Ruhrpottliebe – DIY: Stoffkarten nähen

Dieser Beitrag enthält unebauftragte Links zu Blogger-Kolleginnen.

Der Jeansstoffkartentausch ist schon wieder vorbei. Es ist wirklich immer toll, wie viele verschiedene Ideen zu einem Thema entstehen. Auf Susannes Blog Nahtlust könnt ihr euch anschauen, was die anderen Teilnehmerinnen so genäht haben. 

Stadt, Land, Fluss

Das Thema für den letzten Monat war Stadt, Land, Fluss und ich muss gestehen, dass ich wieder erst auf den letzten Drücker meine Karten geschafft habe. Ich hatte verschiedene Ideen, habe mich dann aber für ein Motiv entschieden, die wohl am besten zu mir passt: Ruhrpottliebe. Von meiner Blogowski Kollegin Carmen hatte ich vor einiger Zeit ein schönes Ruhrpott-Webband geschenkt bekommen, das auf den Einsatz gewartet hat und ich fand es perfekt für die Stoffkarten. Vielen Dank noch einmal dafür! Es ist auch noch etwas übrig, denn ich muss mir unbedingt noch ein Utensilo mit dem Webband nähen. 

Material:

– Jeansreste
– festes Papier
– Nähmaschine
– Schneidemesser und -lineal, Schere
– Markierstifte
– Vliesofix, Stickvlies, Volumenvlies
– Nähgarn
– bunte Stoffreste
– Webband 
– Bügeleisen, Bügelbrett
– Masking Tape, Stifte, Stempel zum Verzieren der Karten

Applikationen entwerfen

Zuerst habe ich mir das Motiv entworfen und die benötigten Teile auf Vliesofix gemalt. Dabei war es wichtig, den Umriss des Ruhrgebietes spiegelverkehrt auf das Vlies aufzuzeichnen. Ruhrpottliebe | DIY: Stoffkarten nähen | Anleitung | Nähideen | Jeans Upcycling | Gelbkariert

Das Vliesofix habe ich dann auf die linke Seite der Stoffe (nach Anleitung) aufgebügelt und anschließend ausgeschnitten. 

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Die Karte gestalten

Die Umrisse der Karte habe ich mit einem Kreidestift vorgezeichnet, damit ich die Teile gut positionieren konnte. Diese wurden von der Vliesofix-Rückseite befreit und dann musste wieder gebügelt werden.  

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Nähen

Im nächsten Schritt habe ich alles knapp aufgenäht. Dabei finde ich es schöner, wenn es nicht ganz gerade ist – das ist zudem auch einfacher zu nähen.

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Für Applikationen empfehle ich immer Stickvlies unterzulegen, so näht es sich besser. Das Stickvlies kann nachher einfach abgerissen werden.

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Als nächstes habe ich das Webband aufgenäht und passend zum Rest der Karten kontrastfarbenes Garn verwendet. Webband fixiere ich vor dem Nähen immer mit Wondertape, damit es nicht verrutscht.

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Die untere Naht vom Webband hätte ich mir sparen können, da ich bei der Befestigung des Stoffes auf der Karte, noch einmal über diese Naht gesteppt habe. Für ein wenig Volumen habe ich zunächst noch Volumenvlies (H630) auf die Rückseite gebügelt. Anschließend habe ich das Ganze auf festem Papier positioniert und dann mit einem etwas breiteren Stich aufgenäht. 

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Dank des Tipps von Sandra habe ich erst nach dem Nähen alles zurecht geschnitten und der Stoff war nicht so sehr verzogen.

Die Karte fertig stellen

Als letztes wurde noch die Rückseite beschriftet. Die Nähte habe ich mit passendem Masking Tape verdeckt und ein paar Grüße aus dem Ruhrgebiet geschrieben.

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Fertig sind die Ruhrpottliebe Jeanskarten. 

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Erhaltene Karten im Mai

Nun zeige ich euch auch noch die hübschen Karten, die im im Mai bekommen habe.

Hübsche Grüße kamen diesmal sogar aus der Schweiz von Debbie. Plottermotive finde ich echt super für Stoffkarten.

Stoffkarte von Debbie

Sehr cool finde ich auch die Karte von Judys Dies und Das. Die Stiefel sind ein toller Farbtupfer.

Stoffkarte von Judys Dies und Das

Auch die Paper Piecing Karte von Frau Zuckerrübchen hat mich begeistert. Diese Technik muss ich unbedingt auch mal ausprobieren.

Stoffkarte von Frau Zuckerrübchen

Auch Tanja von Neues vom Schloss hatte eine hübsche Idee für ihre Karte. Sie hat etwas leichtes und gefällt mir sehr.

Stoffkarte von Neues vom Schloss

Herzlichen Dank noch einmal an alle, die mir eine Jeansstoffkarte geschickt haben und natürlich auch an Susanne von Nahtlust, bei der der Stoffkartentausch zu Gast war. Vielen Dank für die Organisation! Es hat wieder viel Spaß gemacht!

Eure Unterschrift

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